Welches Sternzeichen lebt Gelassenheit?

Für einen Moment ist Besonnenheit ein Fremdwort: Der Zug fährt vor der Nase weg, die Kasse im Supermarkt schließt gerade, der Smoothie schmückt die weiße Bluse, in der Straßenbahn stört laute Musik, Kinder quengeln oder man gibt dreimal den falschen PIN am Bankautomaten ein. In diesen heiklen Situationen ist es für viele Menschen eine Herausforderung, ruhig und gelassen zu bleiben statt in totale Panik zu geraten. Unsere Reaktion hat aber auch was mit dem jeweiligen Tierkreiszeichen zu tun.

Das Licht des Mondes schimmert auf der Meeresoberfläche, und das Wasser bewegt sich leise und ruhig. Für griechische Philosophen und Dichter war dieses Bild der Ausdruck für Gelassenheit. Es war auch der Ursprung für Wohlbefinden, für eine innere Ruhe, Balance und Ausgewogenheit von Geist und Seele. Oft bringen uns Ereignisse auf die Palme. Doch wenn wir hektisch, empfindlich, gereizt oder nervös sind, können wir nicht gelassen reagieren. Gerade in diesen negativen Emotionen können wir aber Gelassenheit lernen, wenn wir diese Störungen als realistische Fügung im Leben empfinden. Ein Schlüssel zu mehr Harmonie, Gleichgewicht und äußerer Stärke ist es, auf unsere Gefühle zu hören, um den Stresspegel herunter zu fahren. Doch was strahlen die Tierkreiszeichen aus?

Widder:

Mars, der Gott des Krieges, ist Herrscher über das Tierkreiszeichen. Der Widder ist ein impulsiver Mensch, ein unruhiger und ungeduldiger Zeitgenosse. Bei ihm ist immer was los, er tourt am Limit, und Langeweile ist für ihn unerträglich. Es ist für Widder eine Kunst, das Gleichgewicht zu erhalten, um seelisch, geistig und körperlich in Balance zu bleiben. Mit Powersport klappt es am besten, den Alltagsstress in den Griff zu bekommen. Der Widder wird hierbei gefordert und legt den Stress ab.

Stier:

Der Stier ist ein umgänglicher Mensch und den starken Einflüssen von Erde und ihrem Herrscherplaneten Venus ausgesetzt. Die Erde gibt Stärke, Ruhe und Gelassenheit; die Liebesgöttin Venus die Prise Sinnlichkeit, Erotik und Muße für die schönen Seiten des Lebens. Diese Kombination sorgt dafür, dass ihn selbst emotionale Stürme nicht aus der Ruhe bringen und er zuversichtlich seinen Weg gehen kann. Er ist stolz, auf das was er erreicht hat.

Zwilling:

Der Zwilling ist ein Typ „Multitasking“. Doch „volle Pulle“ kann auch den oft instabilen, ungeduldigen, wankelmütigen und unberechenbaren Zwilling aus der Bahn werfen. Die Gelassenheit im Alltag fehlt. Die Folge: Machtlosigkeit, Kontrollverlust über das eigene Verhalten, Dampf ablassen. Glücklicherweise erkennen Zwillinge die Situation. Körperliche Bewegung entspannt. Joggen oder Yoga bringen die Achtsamkeit wieder.

Krebs:

Die in diesem Sternzeichen vorhandene Geduld und Zuneigung für geliebte Menschen macht den Krebs zu einem absoluten Familienmenschen, einen Freund fürs Leben und einem Menschen, der mit Rat und Hilfe in schwierigen Situationen da ist. Wer viel leistet, muss besonders die eigene Kraftquelle auffüllen. Krebse spüren das. Ein Grund ist das gesunde, starke Selbstvertrauen. So bleibt ihre Seele im Gleichgewicht. Krebse besitzen eine innere Sicherheit, Besonnenheit und gehen mit ihrer Seelenruhe ohne Anstrengung durch das Leben.

Löwe:

Unabhängig vom Geschlecht zählen für Löwen die Attribute „höher, weiter, schneller“. Niederlagen verschmerzen sie nur schwer. Auch in der Familie haben sie das Zepter in der Hand. In der Öffentlichkeit lieben sie das Scheinwerferlicht. Das schlaucht ganz schön. Löwen laufen dann oft nervös und hibbelig durch die Gegend. Stressreaktionen sind menschlich. Die Gegenreaktion könnte sein, in hektischen Momenten Denkmuster und somit auch die Wahrnehmung zu ändern. Denn die meisten Dinge kann man positiv oder negativ sehen. Positives Wahrnehmen führt zu Ausgeglichenheit und Freude.

Jungfrau:

Im Gegensatz zu ihren Verwandten, dem schon mal behäbigen Stier und dem eigenbrötlerischen Steinbock, strahlt die Jungfrau Ruhe, Gelassenheit, Wärme und Geborgenheit aus. Sie erfüllt ihren eigenen, hohen Anspruch. Wie sie das macht? Gesunde Ernährung, Sport, Yoga oder Chi-Gong bringen innere Stabilität und sorgen für ein harmonisches Leben. Ein schöner Mix, um nicht aus dem Gleichgewicht zu geraten.

Waage:

Menschen, die im Tierkreiszeichen Waage geboren wurden, sind kommunikativ und lieben das Gefühl der Freiheit. Die optimistische Waage strahlt selbst bei Rückschlägen noch Ruhe und Gelassenheit aus. Sie ist im Einklang mit sich selbst, weil sie offen auf andere Menschen zugeht, kritische Situationen beobachtet und abwägt und sich erst dann ein Urteil bildet.

Skorpion:

Sein Planet ist der Pluto, der Wille und Motivation bedeutet. Skorpione verlangen dem Leben vieles ab. Mut, Härte und Durchhaltevermögen beschreiben ihren eigenwilligen Charakter. Sie gehen in ihrer Intensität bis an ihre Grenzen und verlangen auch von ihren Mitmenschen viel. Die Kehrseite: Dauerstress und Frustration. Sie regen sich fürchterlich auf. Denn das Ziel „Alles soll perfekt sein“ wird natürlich nicht immer erreicht. Wie wäre es, in Zukunft Fehler zuzulassen und auch zu akzeptieren? Fehler erkennen kann man nur, wenn man gelassen bleibt. Also, den Perfektionismus einfach mal ablegen. Das Leben wird bestimmt nicht langweiliger.

Schütze:

Der Schütze liebt das Leben und ist sehr offen für Neues. Diese unbändige Lust hält ihn in einer positiven Spannung. Es führt ihn aber durch Übermut, Schnelligkeit, Überheblichkeit, Selbstherrlichkeit in verantwortungsloser Weise auf die Überholspur. Das Feuerzeichen holt sich Brandblasen. Im Umgang mit Pferden oder bei meditativen Kampfsportarten findet der Schütze seinen Ausgleich.

Steinbock:

Es ist nicht einfach, Gelassenheit zu lernen. Nicht ausflippen, sondern heikle Situationen weglächeln und ruhig atmen. Das funktioniert beim Steinbock selten, weil er trotz aller guten Absichten nicht loslassen kann. Die innere Anspannung ist zu hoch, weil Steinböcke ihre Emotionen kontrollieren möchten. Mit Meditationsübungen können Sie die Lebensqualität und Ihre Gesundheit deutlich verbessern. Sonst droht vor lauter Disziplin die mentale Erschöpfung.

Wassermann:

Der Wassermann steht ganz im Zeichen der Veränderung. Er ist im „always on-Modus“. Wo, bitte, gibt es den Schalter zur Regulierung, damit die Aktivitäten und die Verantwortung für andere nicht im Chaos enden? Der Wassermann will viel bewegen, vernachlässigt aber seine eigene innere Stabilität. Durch seine Anspannung macht er sich das Leben selbst schwer. Die Rettung ist beispielsweise Tanzen, mindestens zwei Stunden pro Woche. Der Ausgleich tut gut!

Fische:

Die Fische als letzte Tiere im Sternkreis stehen für die Vollendung und Rückkehr zu den Anfängen. Die Beschäftigung mit Kunst, Kultur, Musik, Literatur schenkt den Fischen im Alltagstrubel die nötige Ruhe, Entspannung und den inneren Frieden, um sich mit den Tiefen der Themen zu beschäftigen. Ausrasten, Fluchen oder hysterisches Schreien kennen Fische eigentlich nicht. Ein schönes Leben ohne Anstrengung.